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Handicaps moderner Ernährungsformen

und warum Ayurveda mein Herz höher schlagen lässt.

Wenn man sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, dann landet man über kurz oder lang ganz automatisch beim Punkt Ernährung.

Kalorien zählen, Low Carb, Paleo, Trennkost oder doch Rohkost? Viele neue und alte Ernährungstrends gehen durch die Medien und jeder Einzelne will uns weismachen, dass nur durch die Einhaltung von ganz bestimmten Regeln eine vollständige Gesundheit zu erreichen ist. In diesem Informations-Dschungel kann einem ja nur schwindlig werden. Ich möchte Euch in diesem Newsletter die Probleme und Grenzen vieler moderner Ernährungsformen aufzeigen und erklären, warum Ayurveda für mich die Antwort auf viele meiner Fragen geworden ist.

Aber was verbindet denn diese ganzen Ernährungskonzepte miteinander uns was daran ist nun kritisch zu betrachten?

# Starres Konzept, das sich nicht auf Deine persönlichen Parameter anpasst

Wir sind alle individuell. Der eine Stoffwechsel arbeitet gut und verträgt alles, der Andere arbeitet aus Effizienzgründen langsam und der Dritte lässt sich schnell verwirren. Außerdem stecken wir alle in unterschiedlichen Lebenssituationen und emotionalen Phasen. Deswegen kann ein theoretisch gut funktionierendes Ernährungskonzept nie für alle Menschen gleichzeitig „perfekt“ funktionieren!

# Verbote und Verzicht

Die meisten modernen Ernährungsformen unterliegen ganz bestimmten Regeln, die eine bestimmte Lebensmittelgruppe oder ein ganz bestimmtes Lebensmittel ausschließen. Es gibt also Dinge, die uns verboten werden

 #1: Wer kennt das nicht, wenn etwas verboten ist dann möchte man es umso mehr. Die Gedanken beginnen dann zu kreisen: „keine Schokolade“, „keine Kohlenhydrate“, „kein Zucker“ usw. … Das ist nämlich genauso wie bei dem Beispiel: „Denk mal NICHT an einen rosa-roten Elefanten“. Genau, unser Hirn kann das „NICHT“ nicht hören und denkt automatisch an einen rosa-roten Elefanten. Und wenn wir nun immerzu daran denken, was wir nicht essen dürfen, dann erzeugt das emotionalen Stress.

#2: Es ist seeeehr unwahrscheinlich, dass wir es schaffen nie wieder Schokolade, Kohlenhydrate, Zucker (oder eben das, was gerade verboten ist) zu uns zu nehmen. Es wird also der Moment kommen in dem wir schwach werden. Und wenn es soweit ist, werden wir uns richtig mies fühlen und unser innerer Kommentator wird uns ordentlich zurechtweisen.

# Kopfsache wird weiter gefördert

Was passiert jetzt aber nun, wenn wir uns den starren und geregelten Ernährungsstrukturen annehmen, die eigentlich gar nicht zu uns passen und negative Gefühle verursachen? Wir wollen Herr über uns (unseren Gelüsten und Gefühlen) werden! Denn wir geben uns selbst die Schuld, „wenns mal wieder nicht geklappt hat“ oder „wenn es so schwer ist“. Das hat zur Folge, dass wir alle Körpersignale ausschalten (oder zumindest gekonnt ignorieren) um mit Kopf und Verstand die Situation zu beherrschen.

Aber wer weiß denn eigentlich am allerbesten darüber Bescheid, was wir gerade brauchen? Genau, unser Körper!

Aber du musst jetzt nicht gleich alle Konzepte, Erkenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich deiner Ernährung über Bord werfen. Nutze alles, was du schon über Dich herausfinden durftest. Und vielleicht hast Du ja Glück und hast im Diät-Dschungel schon eine für dich gut funktionierende Form gefunden. Aber sei Dir bewusst: es wird auch immer Anteile geben, die für Dich und Dein System weniger gut klappen!

Also erlaube Dir…

  • die starren Konzepte aufzubrechen
  • sie an deine individuellen Bedürfnisse anzupassen
  • auch mal etwas Ungesundes mit gutem Gefühl zu essen
  • den Körpersignalen wieder mehr zu vertrauen, als irgendeinem Konzept

Warum Ayurveda?

  • weil Ayurveda bedenkt, dass wir verschiedene Typen sind
  • weil einfach ALLES erlaubt ist
  • weil Ayurveda möchte, dass wir wieder mehr ins Körpergefühl kommen

 

 

 

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