Die Macht deiner Gedanken

und wie uns die positive Affirmation behilflich sein kann.

Von der Kindheit an werden wir geprägt. „Wie wir uns zu verhalten haben“, „Wie und wer wir sein sollen“… Aber auch jetzt noch, wenn wir eigentlich selbst entscheiden könnten „Wer wir sind“ stecken all diese hohen Erwartungen noch immer in uns. Und unser innerer Kritiker spricht unliebsam mit uns, weist uns zurecht, kommentiert unser Verhalten und redet uns klein.

Die Stimme in unserem eigenen Kopf ist unser härtester Richter. Überlege dir mal, du würdest mit jemandem aus deinem Umfeld so sprechen, wie du regelmäßig mit dir selbst umgehst. Das wäre wahrscheinlich unmöglich, oder?

Das Problem mit unseren negativen Gedanken und vor allem die des kritischen Richters in unseren Köpfen ist: Gedanken haben einen sehr großen Einfluss auf unsere Gefühle! Negative Gedanken produzieren negative Gefühle. Aus oft gedachten Gedanken und Gefühlen entstehen mit der Zeit fest verankerte Einstellungen und Glaubenssätze. Und diese Gefühle und fest verankerten Glaubenssätze steuern unser Verhalten, sodass im Endeffekt wieder Gedanken und Gefühle produziert werden.

Oh nein, wir stecken also häufig in einem Kreislauf von negativen Emotionen, die wir leider selbst erschaffen!

Aber wie schaffen wir denn jetzt den Sprung aus diesem Kreislauf heraus?! Naja wir wissen ja nun: Gedanken erschaffen Gefühle, usw. … Wenn wir uns nun regelmäßig positive Gedanken machen müsste das ja zu positiven Gefühlen führen, die wiederrum unser Handeln bestimmen, oder? Ganz genau!

Die positive Affirmation ist ein Instrument, mit dem wir alte negative Glaubensmuster in neue positive Einstellungen wandeln können! Und das klingt komplizierter, als es ist! Die Affirmation ist ein persönlicher selbst bejahender Satz, den man sich immer wieder vorsagt oder still liest, um neue Vorsätze, Vorhaben oder Gedankenmuster besser im Unterbewusstsein zu festigen. Easy, oder?

Schritte zu deiner persönlichen Formel:

  1. Beobachtung und Selbsterkenntnis.

  Wie immer musst du Dich erst kennen um etwas verändern zu können!

  • Was sollte ich mir öfters erlauben?
  • Welche meiner negativen Glaubenssätze lassen sich ins Positive verändern?
  • Welches Thema beschäftigt mich schon länger?
  • Welche Verhaltensmuster möchte ich schon lang ändern?
  1. Formuliere deinen persönlichen Satz
  • kurz und knackig
  • in Gegenwart und Wirklichkeit ( „Ich bin…“ statt „Ich werde…“)
  1. Formuliere deinen Satz um
  • positive Formulierung (keine Worte wie: nicht – kein – weniger – nie)
  • keine Limitierungen einbauen (keine Worte wie: nur – weniger – höchstens)
  1. Bring Gefühl, Lebendigkeit, und Persönlichkeit in deine Formel

Beispielsweise durch deine persönliche Sprache und oft verwendete Worte.

repeat, repeat, repeat…

Nun musst du dich selbst immer wieder an diesen Satz erinnern, ihn laut oder leise zu dir selbst sprechen, ihn an deinen Spiegel schreiben oder dir dein eigenen Knoten im Taschentuch kreieren!

Denn denk´ dran: Durch jede Wiederholung festigt sich der Inhalt deines Mantras in deinem Unterbewusstsein, produziert positive Gefühle, wandelt deine innere Haltung und verändert dein Handeln!

Bleib´ Dir selbst auf der Spur!

 

 

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