Gedanken produzieren Gefühle | Gefühle lassen uns handeln | Handlungen definieren unser Sein

,

Die 7 Schlüssel der Resilienz

Resilienz ist unsere mentale Widerstandsfähigkeit im Bezug auf unsere Herausforderungen im Alltag.

Oder wie ich auch gerne sage: unser inneres Steh-Auf-Männchen!

Die folgenden 7 Schlüssel helfen uns die Kraft unseres Männchens zu stärken und die Fähigkeit aufzubauen um gestärkt aus Krisen und herausfordernden Situationen hervorzugehen.

 

Akzeptanz

Es ist nicht immer alles so wie wir es uns mit unserem (begrenzten) Verstand ausgemalt haben. Jeder kennt die Momente in denen wir einfach nur noch verzweifelt sind.

„Es ist wie es ist“. Dieser Satz hilft mir um anzunehmen und zu akzeptieren, Kontrolle loszulassen.

Genauso wie wir das Jetzt annehmen dürfen, hilft es uns sehr der Vergangenheit zu verzeihen.

 

Wie kann ich diese Haltung der Resilienz trainieren?

Finde Beispiele für miese Momente in der Vergangenheit, die sich mittelfristig als doch besser oder sogar richtig gut herausgestellt haben. Stelle dir gern die Frage: „Wo haben mich diese Umstände hingebracht?“

Je öfters wir uns bewusst machen, dass wir die Gründe für Machens in unserem Leben erst später erkennen können, desto gelassener können wir schon im hier und jetzt damit sein. Und ja das klingt leichter gesagt als getan. Es geht nicht darum es einmal zu lernen und dann sind wir glücklich und können alles akzeptieren. Es geht darum es immer und immer wieder zu üben, sich selbst und seine mentalen Muster zu erkennen, die Emotionen zu fühlen und dann den Fokus auszurichten. Bewusst eine bestimmte Haltung einzunehmen.

 

Realistischer Optimismus

Ich liebe diesen Schlüssel der Resilienz. Weil er erlaubt mir meine volle Naivität auszuschöpfen und anzunehmen. Natürlich geht es nicht darum sich alles schön zu reden. Deswegen ja auch realistisch! Trotzdem dürfen wir uns bewusst machen, dass unser mentales System darauf ausgerichtet ist Gefahren zu erkennen und uns davor zu schützen. Unser Verstand fokussiert sich also auf das Negative und potenziell Gefährliche. Macht evolutionär gesehen auch total Sinn. Früher mussten wir aufpassen, da uns die potenziellen Gefahren schnell mal unser Leben gekostet haben. Deswegen machte es auch Sinn, dass alles Neue oder Herausfordernde eine Lebensgefahr mitbrachte, die in der Regel besser nicht riskiert werden sollte.

Nach dem Motto: „Alles was und wie wir es bisher getan haben hat uns überleben lassen = hat sich bewährt!“ Heute haben wir aber einen anderen Anspruch an unsere Leben: Wir wollen wachsen, uns entfalten und glücklich sein. Das ist unserem Verstand allerdings völlig egal. Alles was neu ist, ist potenziell gefährlich! Deswegen setzt er ein Instrument in unserem System ein: Angst! Die Angst hält uns in den Bahnen in denen wir bisher überlebt haben.

Die Frage ist: reicht dir das? Oder wollen wir nicht lieber die Angst als Wegweiser sehen. Hier zeigt uns unser Verstand die Grenzen über die unser Herz eigentlich gerne gehen möchte. Unser Herz möchte nämlich gerne wachsen, sich entfalten und glücklich sein.

 

Regelmäßig den Fokus auf das Gute lenken hilft:

Erfolgstagebuch oder Dankbarkeitstagebuch: Schreibe abends deine Erfolge und 3 Dinge für die Du an diesem Tag dankbar ist in ein Buch.

Noch ein Buch/Hörbuch-Tipp: „Im Grunde gut“: Rutger Bregman beschreibt in seinem Buch entgegen der Annahme „der Mensch sei schlecht“ sehr wissenschaftlich, dass wir Menschen im Grunde gut sind.

 

Selbstwirksamkeit

Dies ist die Fähigkeit sich selbst am Schopfe zu packen und aus dem Quark zu ziehen. Fähig sein die Opferrolle verlassen zu können um wieder selbst-WIRKSAM zu sein.

Also die Fähigkeit sich selbst und die eigenen Fähigkeiten anerkennen zu können, auf sich selbst vertrauen zu können um daraus handeln zu können.

Das kann und muss natürlich nicht immer so sein. Und wir dürfen und sollten auch unsere „negativen“ Emotionen durchfühlen. Aber dann eben wieder „die Kurve“ zu kriegen und nicht im Selbstmitleid versinken, dass ist hier die Kunst.

Ums uns und unseren Fähigkeiten vertrauen zu können dürfen wir uns mit uns selbst beschäftigen. Was kann ich gut? Was macht meine Einzigartigkeit aus? Was (oder wie) tue nur ich (etwas)? Was habe ich in der Vergangenheit schon alles gemeistert?

 

Verantwortung

Wir können immer Gründen finden warum jetzt gerade die Umstände oder andere Menschen verantwortlich sind für meine Situation. Und es stimmt natürlich, wir können nicht ALLES verantworten. Allerdingt können wir die Verantwortung annehmen um Veränderung herbeizuführen.

Hier fällt mir eine Liedzeile ein: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

Und ich denke wir dürfen hier die Messlatte erstmal auch wieder ein wenig senken. Wie wäre es, wenn wir mit unserer eigenen kleinen Welt beginnen?

Was mir in dieser Liedzeile noch auffällt ist das Wort „Schuld“. Schuld ist in meinen Augen sehr negativ konnotiert, es kommt eher aus der Opferrolle heraus. Deswegen: lasst und doch anstatt die Schuld hin und her zu schieben lieber aktiv Verantwortung annehmen und dadurch auch wieder handlungsfähig werden!

 

Netzwerkorientierung

Hierbei geht es um Verbundenheit mit anderen. Beziehungen und Freundschaften geben uns besser und manchmal hilft es einfach sich etwas von der Seele zu reden.

Hier geht es also darum seine Beziehungen zu pflegen. Es geht nicht darum möglichst viele Freundschaften haben zu müssen, das darf sehr individuell sein.

Es sollte eine Balance zwischen geben und nehmen sein. Hier gibt es verschieden Typen: Ich zum Beispiel fühle mich sehr wohl, wenn ich in der Geben-Rolle bin, tue mich schwerer mit dem Nehmen. Also Hilfe anzunehmen oder auch bewusst einzufordern. Werde dir deiner Themen bewusst und arbeite an der Balance!

 

Lösungsorientierung

Dieser Schlüssel hängt eng zusammen mit dem optimistischen Blick. Wenn wir uns vom negativen Grübeln „Warum passiert das immer mir?“ lösen, dann können wir den Weg wiedersehen. Also mehr den Blick auf die Möglichkeiten zu richten, als auf die Probleme selbst. Auch hier werden wir wieder handlungsfähig, fühlen uns nicht hilflos, sondern können konkrete Schritte sehen (und machen) um Lösungen herbeizuführen.

 

Zukunftsorientierung

In diesem Schlüssel der Resilienz geht es darum sich zu fragen:

Wer möchte ich sein?

Wohin möchte ich wachsen?

Also die Fähigkeit aktiv zu handeln um persönlichen Ziele zu erreichen. Die Visionen dürfen im Besten Falle aus dem Herzen kommen und der Verstand hilft uns kleine Schritte und Ziele zu definieren um diese zu erreichen. Für eine erfolgreiche Umsetzung empfehle ich kleine Schritte, erkenne JEDEN Schritt als Erfolg an und formuliere deine Ziele SMART.  (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert)

 

Resilienz ist eine Haltung und Einstellung, die oben genannten 7 Schlüssel helfen dabei sie zu stärken. Einige Punkte hast du vielleicht schon länger gut in deinem Leben integriert, andere wahrscheinlich eher weniger. Fokussiere dich nach und nach auf einen der Schlüssel und etabliere so einen entspannteren Umgang mit den Herausforderungen in deinem Leben.

Warum Wachstum nur außerhalb der Komfortzone entsteht

Das Leben hat mich für dieses Jahr schon ganz ordentlich aus der Komfortzone gelockt.

 

Was bedeutet Komfortzone eigentlich?

Wenn wir uns in unserer Komfortzone bewegen, dann tun wir regelmäßig die Dinge, die wir schon können, von denen wir wissen, dass sie funktionieren. Wir bleiben im Bereich der Sicherheit und haben wenig Aufwand. Die Dinge in der Komfortzone sind erprobt und routiniert. Dort gibt es keine Überraschungen und keine Risiken, aber auch kein Wachstum oder tiefe Erfüllung.

Wenn du immer nur das machst was du schon kannst wirst du immer so bleiben wie du schon bist!

 

Warum neigen wir dazu in der gemütlichen Komfortzone zu bleiben?

Unser Gehirn ist evulutionsbedingt nicht dazu gemacht große Sprünge zu wagen oder Risiken einzugehen. Denn unser Gehirn ist ein Überlebenssystem. Es erzeugt Ängste aller Art um uns abzuhalten los zu gehen und Neues zu wagen. Aber mal ehrlich? Welcher Schritt würde im heutigen Leben wirklich direkt unser Überleben gefährden? Wahrscheinlich die wenigsten. Also werde Dir über deinen Komfortzone klarer. Nehme deine Träume und Visionen ernst und erkenne, dass diese für dich erreichbar sein können.

Um glücklicher und erfüllter ist aber auch nicht verboten sich in der Komfortzone aufzuhalten. Wir müssen nicht von jetzt auf gleich unser ganzes Leben umkrempeln und uns überall ins Risiko und Unbekanntes stürzen. Die Kunst liegt darin unser Komfortzone zu erkennen, mehr Vertrauen in das Leben zu gewinnen und uns immer wieder einen kleinen Schritt heraus zu wagen.

 

Schweinehund überwinden und losgehen

Schritt 1: Bewusstsein und Vertrauen

Es ist normal, dass wir es uns ganz unwissentlich in der Komfortzone gemütlich machen. Lerne deine Komfortzone kennen. Beobachte deine Stimme im Kopf (Ego). Werde dich der Ängste bewusst, die dein Ego kreiert und dich in deiner Komfortzone verweilen lässt.

Wir können dem Leben Vertrauen, unser Ego versucht uns das nur immer wieder auszureden!

Schritt 2: Herzensstimme wieder zulassen: Träume & Visionen zulassen

Kennst du das? Immer wieder meldet sich ein leises Stimmchen, das sagt: „Da gibt´s doch noch mehr im Leben!“ Beginne dieser Stimme wieder besser zuzuhören und erlaube dir groß zu träumen!

Schritt 3: Entscheidung die Komfortzone zu verlassen

Setzte dir Ziele, die dich darin unterstützen deinen Träumen näher zu kommen. Wenn du deine Vision nicht kennst: hör auf deinen Herzensstimme und gehe einfach erstmal los. Der Weg ergibt sich dann von selbst.

Schritt 4: Losgehen

Wage den Sprung und sei dir bewusst: wenn der Weg schwerer wird, dann bedeutet es nicht, dass es der Falsche ist, sondern nur das unser Überlebenssystem greift.

Für den Anfang beginne mit kleinen Zielen. Mit jedem kleinen Schritt aus der Komfortzone heraus, lernt dein System, dass die Ängste unberechtigt sind und somit wird es immer leichter. Und nur für deine Sicherheit: zurück in die Komfortzone kannst du jederzeit wieder, es gibt also nichts zu verlieren!

 

Lass uns gemeinsam Liebe wählen!

Ich befinde mich auf dem Weg zu mehr Vertrauen und schule mich darin immer wieder Energie aufzuwenden und loszugehen. Das ist nicht leicht, aber das Wissen darüber, dass es normal ist hilft mir sehr dabei!

Manchmal stehe ich vor einer Weggabelung und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Dann bin mir meist unsicher: spricht gerade das Herz oder das Ego?

Mir hilft es genau hinzuhören zu analysieren: spricht im Moment die Angst oder Liebe zu mir?

Wähle so oft wie möglich Liebe!

 

Deine Jule

Du möchtest kein Blogartikel mehr verpassen?
Dann melde dich jetzt beim Newsletter von Wandel Gesundheitsförderung an!

, ,

Die beste Entspannungsübung gegen Stress

Die bunte Welt um uns herum nimmt ganz schön Fahrt auf. Die Aufgaben und Anforderungen in der Arbeitswelt steigen rasant. Zusätzliche Pflichten und Engagement im privaten Umfeld lassen uns häufig nur noch reagieren und das Rad immer schneller drehen. Hinzu kommt meinst unser hoher Eigenanspruch und Perfektionismus, dem es nie gut genug ist. Das hat zur Folge, dass wir dann abends erschöpft aufs Sofa fallen und uns für den harten Tag belohnen. Nach der Schokolade folgt dann der Kreislauf der Unzufriedenheit, unser innerer Kritiker schimpft und wir fühlen uns mies. Eine regelmäßige Entspannungspraxis kann uns dabei helfen unseren Bedürfnissen besser auf die Spur zu kommen und diesen Kreislauf Schritt für Schritt zu durchbrechen.

Immer wieder werde ich gefragt: „Welche Entspannungsmethode ist nun eigentlich die Beste?“ Leider gibt es aber auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort. Deswegen stelle ich Dir hier nun einmal verschiedene Techniken vor, die bei den meisten Anfängern schon gut wirken.

Bei der Progressiven Muskelentspannung spannt man abwechselnd verschiedene Muskelgruppen an und lässt sie dann ganz bewusst los. Es wird dabei das Körpergefühl von An- und Entspannung trainiert und das Bewusstsein für den Unterschied geschärft. Diese Entspannungsmethode ist also eher praktisch und körperbetont. Eine Teilnehmerin sagte mal ganz passend: „man macht eben noch etwas dabei“.

Das Autogene Training macht sich die Autosuggestion zunutze. Auto…was? Dieses schwierige Wort meint nichts anderes als, dass unsere Gedanken und unsere Vorstellungen körperliche Reaktionen in uns auslösen. So geht es beim Autogenen Training darum, sich bestimmte Formeln  in Bildern zu verinnerlichen. Dadurch entsteht Entspannung in unserm Körper.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Entspannungsmethoden, die durch ihre eigene Technik Entspannung und Gelassenheit in Körper und Geist entstehen lassen. Im Prinzip ist jede Entspannungsübung eine Art Meditation und Erfahrung der Achtsamkeit mit sich selbst in diesem Moment.

Welche Entspannungsmethode du am Ende wählst, liegt ganz bei Dir! Denn nur wenn diese zu Dir passt, wird sie für Dich gut funktionieren und die beste Wirkung haben.

Ein kleiner Tipp: Teste verschiedene Entspannungsmethoden und lege Dich dann aber erst einmal auf eine Technik fest. Denn auch der Entspannungsmuskel muss trainiert werden!  So wirst Du nach kurzer Zeit mit der Wiederholung der gleichen Entspannungsmethode intensivere Ergebnisse erlangen. Später, wenn Du etwas erfahrender bist, spricht natürlich nichts dagegen verschiedene Techniken zu praktizieren oder sogar zu kombinieren.

Vielleicht hat Dir die Beschreibung ja schon ein bisschen geholfen um Dich eher bei der einen oder anderen Methode zu sehen. Aber vielleicht möchtest du es dennoch austesten?

Kostenlose Audio-Anleitungen

Ich habe Dir hierfür Audio-Anleitungen aufgenommen, die Dich durch die eine Version der Progressiven Muskelentspannung oder durch das Autogene Training leiten.

Hier kannst Du ganz unverbindlich und kostenlos die beiden Entspannungsmethoden testen!

[contact-form-7 404 "Nicht gefunden"]

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Üben!

Deine Jule

Du möchtest kein Blogartikel mehr verpassen?
Dann melde dich jetzt beim Newsletter von Wandel Gesundheitsförderung an!

Die Macht deiner Gedanken

und wie uns die positive Affirmation behilflich sein kann.

Von der Kindheit an werden wir geprägt. „Wie wir uns zu verhalten haben“, „Wie und wer wir sein sollen“… Aber auch jetzt noch, wenn wir eigentlich selbst entscheiden könnten „Wer wir sind“ stecken all diese hohen Erwartungen noch immer in uns. Und unser innerer Kritiker spricht unliebsam mit uns, weist uns zurecht, kommentiert unser Verhalten und redet uns klein.

Die Stimme in unserem eigenen Kopf ist unser härtester Richter. Überlege dir mal, du würdest mit jemandem aus deinem Umfeld so sprechen, wie du regelmäßig mit dir selbst umgehst. Das wäre wahrscheinlich unmöglich, oder?

Das Problem mit unseren negativen Gedanken und vor allem die des kritischen Richters in unseren Köpfen ist: Gedanken haben einen sehr großen Einfluss auf unsere Gefühle! Negative Gedanken produzieren negative Gefühle. Aus oft gedachten Gedanken und Gefühlen entstehen mit der Zeit fest verankerte Einstellungen und Glaubenssätze. Und diese Gefühle und fest verankerten Glaubenssätze steuern unser Verhalten, sodass im Endeffekt wieder Gedanken und Gefühle produziert werden.

Oh nein, wir stecken also häufig in einem Kreislauf von negativen Emotionen, die wir leider selbst erschaffen!

Aber wie schaffen wir denn jetzt den Sprung aus diesem Kreislauf heraus?! Naja wir wissen ja nun: Gedanken erschaffen Gefühle, usw. … Wenn wir uns nun regelmäßig positive Gedanken machen müsste das ja zu positiven Gefühlen führen, die wiederrum unser Handeln bestimmen, oder? Ganz genau!

Die positive Affirmation ist ein Instrument, mit dem wir alte negative Glaubensmuster in neue positive Einstellungen wandeln können! Und das klingt komplizierter, als es ist! Die Affirmation ist ein persönlicher selbst bejahender Satz, den man sich immer wieder vorsagt oder still liest, um neue Vorsätze, Vorhaben oder Gedankenmuster besser im Unterbewusstsein zu festigen. Easy, oder?

Schritte zu deiner persönlichen Formel:

  1. Beobachtung und Selbsterkenntnis.

  Wie immer musst du Dich erst kennen um etwas verändern zu können!

  • Was sollte ich mir öfters erlauben?
  • Welche meiner negativen Glaubenssätze lassen sich ins Positive verändern?
  • Welches Thema beschäftigt mich schon länger?
  • Welche Verhaltensmuster möchte ich schon lang ändern?
  1. Formuliere deinen persönlichen Satz
  • kurz und knackig
  • in Gegenwart und Wirklichkeit ( „Ich bin…“ statt „Ich werde…“)
  1. Formuliere deinen Satz um
  • positive Formulierung (keine Worte wie: nicht – kein – weniger – nie)
  • keine Limitierungen einbauen (keine Worte wie: nur – weniger – höchstens)
  1. Bring Gefühl, Lebendigkeit, und Persönlichkeit in deine Formel

Beispielsweise durch deine persönliche Sprache und oft verwendete Worte.

repeat, repeat, repeat…

Nun musst du dich selbst immer wieder an diesen Satz erinnern, ihn laut oder leise zu dir selbst sprechen, ihn an deinen Spiegel schreiben oder dir dein eigenen Knoten im Taschentuch kreieren!

Denn denk´ dran: Durch jede Wiederholung festigt sich der Inhalt deines Mantras in deinem Unterbewusstsein, produziert positive Gefühle, wandelt deine innere Haltung und verändert dein Handeln!

Bleib´ Dir selbst auf der Spur!

 

 

Du möchtest kein Blogartikel mehr verpassen?
Dann melde dich jetzt beim Newsletter von Wandel Gesundheitsförderung an!

, ,

Handicaps moderner Ernährungsformen

und warum Ayurveda mein Herz höher schlagen lässt.

Wenn man sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, dann landet man über kurz oder lang ganz automatisch beim Punkt Ernährung.

Kalorien zählen, Low Carb, Paleo, Trennkost oder doch Rohkost? Viele neue und alte Ernährungstrends gehen durch die Medien und jeder Einzelne will uns weismachen, dass nur durch die Einhaltung von ganz bestimmten Regeln eine vollständige Gesundheit zu erreichen ist. In diesem Informations-Dschungel kann einem ja nur schwindlig werden. Ich möchte Euch in diesem Newsletter die Probleme und Grenzen vieler moderner Ernährungsformen aufzeigen und erklären, warum Ayurveda für mich die Antwort auf viele meiner Fragen geworden ist.

Aber was verbindet denn diese ganzen Ernährungskonzepte miteinander uns was daran ist nun kritisch zu betrachten?

# Starres Konzept, das sich nicht auf Deine persönlichen Parameter anpasst

Wir sind alle individuell. Der eine Stoffwechsel arbeitet gut und verträgt alles, der Andere arbeitet aus Effizienzgründen langsam und der Dritte lässt sich schnell verwirren. Außerdem stecken wir alle in unterschiedlichen Lebenssituationen und emotionalen Phasen. Deswegen kann ein theoretisch gut funktionierendes Ernährungskonzept nie für alle Menschen gleichzeitig „perfekt“ funktionieren!

# Verbote und Verzicht

Die meisten modernen Ernährungsformen unterliegen ganz bestimmten Regeln, die eine bestimmte Lebensmittelgruppe oder ein ganz bestimmtes Lebensmittel ausschließen. Es gibt also Dinge, die uns verboten werden

 #1: Wer kennt das nicht, wenn etwas verboten ist dann möchte man es umso mehr. Die Gedanken beginnen dann zu kreisen: „keine Schokolade“, „keine Kohlenhydrate“, „kein Zucker“ usw. … Das ist nämlich genauso wie bei dem Beispiel: „Denk mal NICHT an einen rosa-roten Elefanten“. Genau, unser Hirn kann das „NICHT“ nicht hören und denkt automatisch an einen rosa-roten Elefanten. Und wenn wir nun immerzu daran denken, was wir nicht essen dürfen, dann erzeugt das emotionalen Stress.

#2: Es ist seeeehr unwahrscheinlich, dass wir es schaffen nie wieder Schokolade, Kohlenhydrate, Zucker (oder eben das, was gerade verboten ist) zu uns zu nehmen. Es wird also der Moment kommen in dem wir schwach werden. Und wenn es soweit ist, werden wir uns richtig mies fühlen und unser innerer Kommentator wird uns ordentlich zurechtweisen.

# Kopfsache wird weiter gefördert

Was passiert jetzt aber nun, wenn wir uns den starren und geregelten Ernährungsstrukturen annehmen, die eigentlich gar nicht zu uns passen und negative Gefühle verursachen? Wir wollen Herr über uns (unseren Gelüsten und Gefühlen) werden! Denn wir geben uns selbst die Schuld, „wenns mal wieder nicht geklappt hat“ oder „wenn es so schwer ist“. Das hat zur Folge, dass wir alle Körpersignale ausschalten (oder zumindest gekonnt ignorieren) um mit Kopf und Verstand die Situation zu beherrschen.

Aber wer weiß denn eigentlich am allerbesten darüber Bescheid, was wir gerade brauchen? Genau, unser Körper!

Aber du musst jetzt nicht gleich alle Konzepte, Erkenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich deiner Ernährung über Bord werfen. Nutze alles, was du schon über Dich herausfinden durftest. Und vielleicht hast Du ja Glück und hast im Diät-Dschungel schon eine für dich gut funktionierende Form gefunden. Aber sei Dir bewusst: es wird auch immer Anteile geben, die für Dich und Dein System weniger gut klappen!

Also erlaube Dir…

  • die starren Konzepte aufzubrechen
  • sie an deine individuellen Bedürfnisse anzupassen
  • auch mal etwas Ungesundes mit gutem Gefühl zu essen
  • den Körpersignalen wieder mehr zu vertrauen, als irgendeinem Konzept

Warum Ayurveda?

  • weil Ayurveda bedenkt, dass wir verschiedene Typen sind
  • weil einfach ALLES erlaubt ist
  • weil Ayurveda möchte, dass wir wieder mehr ins Körpergefühl kommen

 

 

 

Du möchtest kein Blogartikel mehr verpassen?
Dann melde dich jetzt beim Newsletter von Wandel Gesundheitsförderung an!

, ,

Stress bewältigen, aber wie?

Drei Ansätze zur inneren Balance.

Immer wieder erwische ich mich dabei wie ich selbst in den Strudel des Tuns gerate, was auch häufig gut für die Produktivität und den Flow ist. ABER…

In unserer heutigen Welt, die überall mit Reizen lockt, ist es umso wichtiger, immer wieder aus dem Hamsterrad auszusteigen, inne zu halten und bei sich selbst anzukommen. Das ist leichter gesagt als getan und auch mir gelingt das nicht immer. Aber der erste wichtigste Schritt für eine Veränderung ist sich selbst zu beobachten. Nur wer sich selbst kennt kann auch etwas ändern!

Über drei verschiedene Ansätze kann es uns gelingen unser Stresspensum besser in die Balance zu bringen.

1. Stressoren konkret angehen und eliminieren

Hierbei geht es darum möglichst viele Situationen und Anforderungen, die uns häufig und immer wieder unter Druck setzen, aus unserem Leben zu verbannen. Reflektiere hierfür deine häufigsten Stressauslöser und stelle dir die Fragen: „Habe ich selbst Einfluss darauf?“ „Wodurch lässt sich eine Veränderung erreichen?“ „Ist diese umsetzbar und realistisch?“ Wenn ja, tu es!

2. Inneren Einstellungen auf den Grund gehen

Auch wenn sie uns erst einmal nicht bewusst sind: Jeder von uns trägt Denkmuster und Einstellungen in sich, die unserem Optimismus und unserer Gelassenheit im Wege stehen. Häufig verstärken wir unseren Stress durch unsere eigenen Gedanken. Beobachte Dich selbst und decke deine Muster und Verhaltensweisen Schritt für Schritt auf. Bleib´ deinen eigenen inneren Stressoren auf der Spur! Ertappe dich selbst in deinen eingefahrenen (zum Teil negativen) Strukturen und wandle sie ins Positive!

3. Entspannung praktizieren und Stress abbauen

Stress können wir über verschiedene Wege abbauen. Durch Sport, das Ausüben von Hobbys, bewusste Pausen oder durch wertvolle Zeit mit Freunden und Familie. Um aber unser hohes Stresslevel effektiv zu senken reichen diese Tätigkeiten selten aus. Hierfür haben sich verschiedene Techniken bewährt. Wer eine solche Entspannungsmethode regelmäßig praktiziert und übt kann Stress effektiv abbauen. So senken wir immer wieder unser Stressniveau und reagieren dadurch im Alltag gelassener auf die Anforderungen und uns Selbst.

Beginne mit zuerst mit einem der drei Ansätze und gehe Deiner Stressbelastung Step by Step auf den Grund. Sieh es als Prozess, es lässt sich nicht sofort alles umsetzen!

Bleib´ Dir selbst auf der Spur!

 

 

 

Du möchtest kein Blogartikel mehr verpassen?
Dann melde dich jetzt beim Newsletter von Wandel Gesundheitsförderung an!