Beim Stressmanagement geht es konkret darum mit Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen sein Stresspensum zu senken oder auszugleichen.

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Kleine Momente schaffen, in denen das Hamsterrad stillsteht

WhoopWhoop!!

Ich wurde interviewt zum Thema Stress, Entspannungstraining und Entspannung im meinem persönlichen Alltag.

Danke Verena von ProntoPro Blog!

Den ganzen Beitrag findest Du hier.

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Die Totenhaltung des Yogis – Savasana

Liegt man gleich einem Leichnam ausgestreckt am Boden, so wird dies Savasana genannt. Das Savasana vertreibt Müdigkeit und lässt den Geist ausruhen.

Hatha Yoga Pradipika – Die Leuchte des Hatha Yoga (S. Swatmarama)

 

Savasana ist die Totenhaltung, da es in dieser Position darum geht, wie ein Leichnam ganz regungslos am Boden zu liegen. Diese Haltung scheint auf den ersten Blick sehr einfach zu sein. Wer es aber schon einmal ausprobiert hat weiß, dass es gar nicht so einfach ist ganz still am Boden zu liegen. Ich merke häufig, dass die Nase juckt, die Hose kneift oder das Ticken der Wanduhr einen ganz verrückt macht. Und genau das ist spannend. Zu beobachten an was sich der Geist so stört, wenn wir eigentlich „gar nichts“ tun brauchen.

Savasana ist also eine Asana (Körperhaltung im Yoga), die uns auf eine ganz andere Weise herausfordert, als die meisten Asanas im Yoga. Während viele Asanas sehr aktiv und körperlich fordernd sind, so ist Savasana passiv und, wie ich finde, eine Form des „Entspannung-Zulassens“. Wir könnten auch sagen: „Ich lade Ruhe, Entspannung und Gelassenheit ein.“

Savasana wird in jeder Yoga-Stunde am Ende geübt und ist, meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Asanas überhaupt. Ganz klassisch liegen wir hierfür in Rückenlage, die Beine fallen leicht nach Außen und die Arme ruhen neben dem Oberkörper. Je nach dem was der Körper aber braucht (oder kann) ist Savasana genauso in Bauch- oder Seitlage möglich. Meistens braucht der Körper ein paar Minuten um die Ruhe und Entspannung im Körper zuzulassen oder manchmal klappt es auch gar nicht. Besonders am Anfang ist die Ruhe sehr schwer auszuhalten oder man schläft sogar ein.

Zu Beginn hilft es deshalb, wenn man einer Anleitung (des Yogalehrers oder einer Audio-Aufnahme) folgen kann. Körperreisen, den Fokus auf bestimmte Wahrnehmungen zu lenken, bewusst zu entspannen oder auch Fantasiereisen helfen uns den Geist zu beschäftigen und dabei nach und nach mehr loszulassen. So kann dieser die körperliche Regungslosigkeit besser aushalten und die Entspannung besser geschehen lassen ohne in den Schlaf abzudriften. Wenn wir etwas geübter sind funktioniert Savasana auch in völliger Stille oder sogar mit lauten Umgebungsgeräuschen. Aber das hängt natürlich auch immer von der aktuellen Gemütslage ab. An jedem Tag ist Savasana anders, da auch wir jeden Tag in einer anderen Verfassung und Energie sind. Deswegen ist die Praxis dieses Asana auch immer wieder so spannend. Wir können in der Stille unsere heutige Stimmung einfacher wahrnehmen und uns besser mit unserem inneren Licht verbinden.

Wenn man zuhause Yoga praktiziert geht Savasana manchmal ein wenig unter. Man macht den Sonnengruß und bestimmte Asanas an denen man vielleicht gerade arbeitet. Bei mir ist da der Kopf häufig noch noch sehr mit dabei. Gedanken wie „Was kommt nochmal als Nächstes?“, Hüfte vor, Fußaußenkante drücken, Arme strecken!“ oder „Einatmen-Ausatmen“ dominieren manchmal die Praxis.

Savasana ist dann die Möglichkeit einfach mal alles was es „richtig-zu-machen“ gilt loszulassen. Einfach die Stille genießen, bis mein Handy gongt.

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Welche Entspannungsmethode ist nun eigentlich die Beste?

Die bunte Welt um uns herum nimmt ganz schön Fahrt auf. Die Aufgaben und Anforderungen in der Arbeitswelt steigen rasant. Zusätzliche Pflichten und Engagement im privaten Umfeld lassen uns häufig nur noch reagieren und das Rad immer schneller drehen. Hinzu kommt meinst unser hoher Eigenanspruch und Perfektionismus, dem es nie gut genug ist. Das hat zur Folge, dass wir dann abends erschöpft aufs Sofa fallen und uns für den harten Tag belohnen. Nach der Schokolade folgt dann der Kreislauf der Unzufriedenheit, unser innerer Kritiker schimpft und wir fühlen uns mies. Eine regelmäßige Entspannungspraxis kann uns dabei helfen unseren Bedürfnissen besser auf die Spur zu kommen und diesen Kreislauf Schritt für Schritt zu durchbrechen.

Immer wieder werde ich gefragt: „Welche Entspannungsmethode ist nun eigentlich die Beste?“ Leider gibt es aber auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort.

Bei der Progressiven Muskelentspannung spannt man abwechselnd verschiedene Muskelgruppen an und lässt sie dann ganz bewusst los. Es wird dabei das Körpergefühl von An- und Entspannung trainiert und das Bewusstsein für den Unterschied geschärft. Diese Entspannungsmethode ist also eher praktisch und körperbetont. Eine Teilnehmerin sagte mal ganz passend: „man macht eben noch etwas dabei“.

Das Autogene Training macht sich die Autosuggestion zunutze. Auto…was? Dieses schwierige Wort meint nichts anderes als, dass unsere Gedanken und unsere Vorstellungen körperliche Reaktionen in uns auslösen. So geht es beim Autogenen Training darum, sich bestimmte Formeln  in Bildern zu verinnerlichen. Dadurch entsteht Entspannung in unserm Körper.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Entspannungsmethoden, die durch ihre eigene Technik Entspannung und Gelassenheit in Körper und Geist entstehen lassen. Im Prinzip ist jede Entspannungsübung eine Art Meditation und Erfahrung der Achtsamkeit mit sich selbst in diesem Moment.

Welche Entspannungsmethode du am Ende wählst, liegt ganz bei Dir! Denn nur wenn diese zu Dir passt, wird sie für Dich gut funktionieren und die beste Wirkung haben.

Ein kleiner Tipp: Teste verschiedene Entspannungsmethoden und lege Dich dann aber erst einmal auf eine Technik fest. Denn auch der Entspannungsmuskel muss trainiert werden!  So wirst Du nach kurzer Zeit mit der Wiederholung der gleichen Entspannungsmethode intensivere Ergebnisse erlangen. Später, wenn Du etwas erfahrender bist, spricht natürlich nichts dagegen verschiedene Techniken zu praktizieren oder sogar zu kombinieren.

Vielleicht hat Dir die Beschreibung ja schon ein bisschen geholfen um Dich eher bei der einen oder anderen Methode zu sehen. Aber vielleicht möchtest du es dennoch austesten?

Kostenlose Audio-Anleitungen

Ich habe Dir hierfür Audio-Anleitungen aufgenommen, die Dich durch die eine Version der Progressiven Muskelentspannung oder durch das Autogene Training leiten.

Hier kannst Du ganz unverbindlich und kostenlos die beiden Entspannungsmethoden testen!

Ich bestätige die Datenschutzbestimmungen. *

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Üben!

Deine Jule

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Stress bewältigen, aber wie?

Drei Ansätze zur inneren Balance.

Immer wieder erwische ich mich dabei wie ich selbst in den Strudel des Tuns gerate, was auch häufig gut für die Produktivität und den Flow ist. ABER…

In unserer heutigen Welt, die überall mit Reizen lockt, ist es umso wichtiger, immer wieder aus dem Hamsterrad auszusteigen, inne zu halten und bei sich selbst anzukommen. Das ist leichter gesagt als getan und auch mir gelingt das nicht immer. Aber der erste wichtigste Schritt für eine Veränderung ist sich selbst zu beobachten. Nur wer sich selbst kennt kann auch etwas ändern!

Über drei verschiedene Ansätze kann es uns gelingen unser Stresspensum besser in die Balance zu bringen.

1. Stressoren konkret angehen und eliminieren

Hierbei geht es darum möglichst viele Situationen und Anforderungen, die uns häufig und immer wieder unter Druck setzen, aus unserem Leben zu verbannen. Reflektiere hierfür deine häufigsten Stressauslöser und stelle dir die Fragen: „Habe ich selbst Einfluss darauf?“ „Wodurch lässt sich eine Veränderung erreichen?“ „Ist diese umsetzbar und realistisch?“ Wenn ja, tu es!

2. Inneren Einstellungen auf den Grund gehen

Auch wenn sie uns erst einmal nicht bewusst sind: Jeder von uns trägt Denkmuster und Einstellungen in sich, die unserem Optimismus und unserer Gelassenheit im Wege stehen. Häufig verstärken wir unseren Stress durch unsere eigenen Gedanken. Beobachte Dich selbst und decke deine Muster und Verhaltensweisen Schritt für Schritt auf. Bleib´ deinen eigenen inneren Stressoren auf der Spur! Ertappe dich selbst in deinen eingefahrenen (zum Teil negativen) Strukturen und wandle sie ins Positive!

3. Entspannung praktizieren und Stress abbauen

Stress können wir über verschiedene Wege abbauen. Durch Sport, das Ausüben von Hobbys, bewusste Pausen oder durch wertvolle Zeit mit Freunden und Familie. Um aber unser hohes Stresslevel effektiv zu senken reichen diese Tätigkeiten selten aus. Hierfür haben sich verschiedene Techniken bewährt. Wer eine solche Entspannungsmethode regelmäßig praktiziert und übt kann Stress effektiv abbauen. So senken wir immer wieder unser Stressniveau und reagieren dadurch im Alltag gelassener auf die Anforderungen und uns Selbst.

Beginne mit zuerst mit einem der drei Ansätze und gehe Deiner Stressbelastung Step by Step auf den Grund. Sieh es als Prozess, es lässt sich nicht sofort alles umsetzen!

Bleib´ Dir selbst auf der Spur!

 

 

 

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