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Kleine Momente schaffen, in denen das Hamsterrad stillsteht

WhoopWhoop!!

Ich wurde interviewt zum Thema Stress, Entspannungstraining und Entspannung im meinem persönlichen Alltag.

Danke Verena von ProntoPro Blog!

Den ganzen Beitrag findest Du hier.

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Morgenroutine eines Ayurvedis

Eine meiner damaligen Dozentinnen in meiner Ausbildung zur Entspannungspädagogin inspirierte mich mit ihrem Bericht über  Zungen schaben und Öl ziehen. Zu dieser Zeit wusste ich noch nichts von Ayurveda und seinen wohltuenden Routinen.

Mein kleiner Start zur Etablierung einer mordendlicher Routine war der Zungenschaber. Heute passiert das Zungen schaben wie automatisiert vor dem Zähneputzen. Ohne fühle ich mich sogar unhygienisch.

Mein kleines ayurvedisches Morgenprogramm

Zungenreinigung

Der Mund ist ein Ausscheidungsorgan unseres Stoffwechsels. Deswegen lagert sich über Nacht jede Menge Belag und Bakterien im Mundraum und vor allem auf der Zunge ab. Im Ayurveda heißen diese Abfallprodukte des Stoffwechsels auch Ama. Bei einem ausbalancierten Stoffwechsel produzieren wir weniger Ama als im Ungleichgewicht. Für ein hygienisches Mundgefühl können wir morgens als erstes diesen Belag mit einem Zungenschaber oder einem umgedrehten Esslöffel von der Zunge schaben.

Öl ziehen

Die verbliebenen Bakterien im Mund sollen nun entgültig durch das Öl ziehen aus dem Mund befördert werden. Hierbei wird (ca. 1El) Öl durch den Mundraum geschwenkt, gezogen und gegurgelt. Welches Öl hierfür gewählt wird hängt von Vorlieben oder dem ayurvedischen Konstitutionstyp ab. Super eignet sich Sesam-, Kokos- oder auch Olivenöl. Neben der antibakteriellen Wirkung hat das Öl ziehen verschiedene positive Wirkungen auf den Mundraum, die Zähne und das Zahnfleisch. Ob das Öl ziehen oder oder nach dem Zähneputzen effektiver ist, darüber streiten sich die Geister. Das Argument, dass ein vorgezogenes Zähne putzen die Bakterien im Mund nur noch einmal aufwirbelt, lässt mich zuerst mit Kokosöl ca. 5 Minuten ziehen und danach die Zähne putzen. Wichtig dabei bleibt nur: Trinke erst danach, da ansonsten wasserlösliche Gifte und Bakterien herunter geschluckt werden.

Meditation

Da meine morgendliche Meditationspraxis noch ganz neu ist beginne ich mit winzigen Schritten. Während mein Wasserkocher mein Wasser erhitzt meditiere ich für ein paar Minuten auf dem Küchentisch. [Danke für den Tipp, Dana!] In diesen 4 Minuten steige ich zwar sicherlich nicht ganz tief in die Entspannungsphase ein, gewöhne mir dennoch das regelmäßige meditieren an, das sich mit der Zeit natürlich verlängern lässt.

warmes Wasser trinken

Wenn mein Wasserkocher nun soweit ist trinke ich meine 2 großen Gläser Wasser. Es regt den Stoffwechsel und den Verdauungstrakt an. Außerdem füllen wir so unser Wasserdefizit aus der Nacht direkt am morgen wieder auf. Der Grund, warum man im Ayurveda immer warmes statt kaltes Wasser trinkt, ist dass der Stoffwechsel bei kaltem Wasser viel Energie aufwenden muss um dieses auf Körpertemperatur zu erwärmen. Das raubt uns Energie und bremst unseren Stoffwechsel vor allem am Morgen, wenn dieser eh noch sehr schwach ist. Außerdem regt das Wasser die Darmtätigkeit an, sodass nun der morgendliche Toilettengang auch ohne Kaffee funktioniert.

Yoga

Meine Yogapraxis halte ich ebenfalls klein und gut umsetzbar. Ich übe aktuell zu einem bestimmten Lied meine Sonnengrüße und aktiviere dabei meinen ganzen Körper. Wenn ich Zeit und Lust habe erweitere ich die Praxis danach.

warmes Porridge

Auch beim Essen rät Ayurveda meist zu warmen und leicht verdaulichen Speisen. Ganz besonders am Morgen, da das Agni (Verdauungsfeuer) noch nicht sehr stark ist. Das typische ayurvedische Frühstück ist ein leichter warmer Getreidebrei mit gedünstetem Obst. Wer das nicht mag kann auch auf ein warm getoastetes Brot mit Gemüseaufstrich ausweichen oder abwechseln. Ganz wichtig beim Thema Frühstück: das klassische Müsli mit Milch(-produkten) und rohem Obst ist im Ayurveda nicht gern gesehen. Diese Lebensmittelkombination fördert Gärprozesse im Stoffwechsel und entzieht dem Körper viel Energie zur Verdauung.

Weitere Rituale

Natürlich gibt es noch jede Menge weitere ayurvedische Rituale, die einen gesunden Start in den Tag fördern. Ich halte es gerne kurz und knackig, da ich im Alltag sonst dazu neige die ganze Morgenroutine ausfallen zu lassen. Außerdem bin ich am Wochenende oder wenn ich unterwegs bin da auch etwas flexibel. Wichtig ist es den Druck nicht zu hoch zu machen. Die Morgenroutine soll uns gut tun und nicht noch mehr Stress entstehen lassen. Deswegen zähle ich folgende Elemente nicht zu meiner täglichen Routine sondern handhabe sie individuell nach Zeit und Bedarf.

Nase spülen

Besonders in der Erkältungszeit oder wenn ich merke, dass sich Verschleimung oder sich Beschwerden im Bronchenbereich zeigen ist die Nasenspülung zur inneren Reinigung zu empfehlen. Mit der lauwarmen Salzlösung und mithilfe eines  Kännchens werden hierbei die Nasenschleimhäute gut durchgespült.

Ölmassage

Zu einer vollständigen ayurvedischen Morgenroutine gehört auch eine Selbstmassage mit Öl. Dabei wird der ganze Körper von Kopf bis Fuß mit Handwarmem Öl Stück für Stück massiert. Welches Öl hierfür gewählt wird hängt von Vorlieben oder dem ayurvedischen Konstitutionstyp ab. Super eignet sich Sesam-, Mandel- oder auch Olivenöl. Die Prozedur dauert natürlich seine Zeit und sollte auch nicht in Hektik durchgeführt werden. Nach der Selbstmassage wird der Körper mit warmem Wasser (ohne Seife, höchstens Shampoo für die Haare) unter der Dusche abgespült. Wer zwischen der Massage und dem abduschen noch Zeit hat lässt am Besten das Öl noch ein wenig einziehen. Diese Zeit kann gern mit einer kleinen Meditationseinheit überbrückt werden. Aufgrund des hohen Zeitaufwands ist die Ölmassage für mich ist ein kleines Wellness-Programm, das ich mir von Zeit zu Zeit gönne, aber keinen festen Platz in meinen Routinen findet.

Mein Tipp

Falls du jetzt motiviert bist ebenfalls eine Routine zu etablieren: starte klein! Beginne mit einer kleinen Aufgabe am Morgen, die für dich nur wenig Aufwand bedeutet. Erst wenn diese voll automatisch in deinen Morgen integriert ist beginne mit der Nächsten!

 

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Warum Wachstum nur außerhalb der Komfortzone entsteht

Das Leben hat mich für dieses Jahr schon ganz ordentlich aus der Komfortzone gelockt.

 

Was bedeutet Komfortzone eigentlich?

Wenn wir uns in unserer Komfortzone bewegen, dann tun wir regelmäßig die Dinge, die wir schon können, von denen wir wissen, dass sie funktionieren. Wir bleiben im Bereich der Sicherheit und haben wenig Aufwand. Die Dinge in der Komfortzone sind erprobt und routiniert. Dort gibt es keine Überraschungen und keine Risiken, aber auch kein Wachstum oder tiefe Erfüllung.

Wenn du immer nur das machst was du schon kannst wirst du immer so bleiben wie du schon bist!

 

Warum neigen wir dazu in der gemütlichen Komfortzone zu bleiben?

Unser Gehirn ist evulutionsbedingt nicht dazu gemacht große Sprünge zu wagen oder Risiken einzugehen. Denn unser Gehirn ist ein Überlebenssystem. Es erzeugt Ängste aller Art um uns abzuhalten los zu gehen und Neues zu wagen. Aber mal ehrlich? Welcher Schritt würde im heutigen Leben wirklich direkt unser Überleben gefährden? Wahrscheinlich die wenigsten. Also werde Dir über deinen Komfortzone klarer. Nehme deine Träume und Visionen ernst und erkenne, dass diese für dich erreichbar sein können.

Um glücklicher und erfüllter ist aber auch nicht verboten sich in der Komfortzone aufzuhalten. Wir müssen nicht von jetzt auf gleich unser ganzes Leben umkrempeln und uns überall ins Risiko und Unbekanntes stürzen. Die Kunst liegt darin unser Komfortzone zu erkennen, mehr Vertrauen in das Leben zu gewinnen und uns immer wieder einen kleinen Schritt heraus zu wagen.

 

Schweinehund überwinden und losgehen

Schritt 1: Bewusstsein und Vertrauen

Es ist normal, dass wir es uns ganz unwissentlich in der Komfortzone gemütlich machen. Lerne deine Komfortzone kennen. Beobachte deine Stimme im Kopf (Ego). Werde dich der Ängste bewusst, die dein Ego kreiert und dich in deiner Komfortzone verweilen lässt.

Wir können dem Leben Vertrauen, unser Ego versucht uns das nur immer wieder auszureden!

Schritt 2: Herzensstimme wieder zulassen: Träume & Visionen zulassen

Kennst du das? Immer wieder meldet sich ein leises Stimmchen, das sagt: „Da gibt´s doch noch mehr im Leben!“ Beginne dieser Stimme wieder besser zuzuhören und erlaube dir groß zu träumen!

Schritt 3: Entscheidung die Komfortzone zu verlassen

Setzte dir Ziele, die dich darin unterstützen deinen Träumen näher zu kommen. Wenn du deine Vision nicht kennst: hör auf deinen Herzensstimme und gehe einfach erstmal los. Der Weg ergibt sich dann von selbst.

Schritt 4: Losgehen

Wage den Sprung und sei dir bewusst: wenn der Weg schwerer wird, dann bedeutet es nicht, dass es der Falsche ist, sondern nur das unser Überlebenssystem greift.

Für den Anfang beginne mit kleinen Zielen. Mit jedem kleinen Schritt aus der Komfortzone heraus, lernt dein System, dass die Ängste unberechtigt sind und somit wird es immer leichter. Und nur für deine Sicherheit: zurück in die Komfortzone kannst du jederzeit wieder, es gibt also nichts zu verlieren!

 

Lass uns gemeinsam Liebe wählen!

Ich befinde mich auf dem Weg zu mehr Vertrauen und schule mich darin immer wieder Energie aufzuwenden und loszugehen. Das ist nicht leicht, aber das Wissen darüber, dass es normal ist hilft mir sehr dabei!

Manchmal stehe ich vor einer Weggabelung und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Dann bin mir meist unsicher: spricht gerade das Herz oder das Ego?

Mir hilft es genau hinzuhören zu analysieren: spricht im Moment die Angst oder Liebe zu mir?

Wähle so oft wie möglich Liebe!

 

Deine Jule

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Welche Entspannungsmethode ist nun eigentlich die Beste?

Die bunte Welt um uns herum nimmt ganz schön Fahrt auf. Die Aufgaben und Anforderungen in der Arbeitswelt steigen rasant. Zusätzliche Pflichten und Engagement im privaten Umfeld lassen uns häufig nur noch reagieren und das Rad immer schneller drehen. Hinzu kommt meinst unser hoher Eigenanspruch und Perfektionismus, dem es nie gut genug ist. Das hat zur Folge, dass wir dann abends erschöpft aufs Sofa fallen und uns für den harten Tag belohnen. Nach der Schokolade folgt dann der Kreislauf der Unzufriedenheit, unser innerer Kritiker schimpft und wir fühlen uns mies. Eine regelmäßige Entspannungspraxis kann uns dabei helfen unseren Bedürfnissen besser auf die Spur zu kommen und diesen Kreislauf Schritt für Schritt zu durchbrechen.

Immer wieder werde ich gefragt: „Welche Entspannungsmethode ist nun eigentlich die Beste?“ Leider gibt es aber auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort.

Bei der Progressiven Muskelentspannung spannt man abwechselnd verschiedene Muskelgruppen an und lässt sie dann ganz bewusst los. Es wird dabei das Körpergefühl von An- und Entspannung trainiert und das Bewusstsein für den Unterschied geschärft. Diese Entspannungsmethode ist also eher praktisch und körperbetont. Eine Teilnehmerin sagte mal ganz passend: „man macht eben noch etwas dabei“.

Das Autogene Training macht sich die Autosuggestion zunutze. Auto…was? Dieses schwierige Wort meint nichts anderes als, dass unsere Gedanken und unsere Vorstellungen körperliche Reaktionen in uns auslösen. So geht es beim Autogenen Training darum, sich bestimmte Formeln  in Bildern zu verinnerlichen. Dadurch entsteht Entspannung in unserm Körper.

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Entspannungsmethoden, die durch ihre eigene Technik Entspannung und Gelassenheit in Körper und Geist entstehen lassen. Im Prinzip ist jede Entspannungsübung eine Art Meditation und Erfahrung der Achtsamkeit mit sich selbst in diesem Moment.

Welche Entspannungsmethode du am Ende wählst, liegt ganz bei Dir! Denn nur wenn diese zu Dir passt, wird sie für Dich gut funktionieren und die beste Wirkung haben.

Ein kleiner Tipp: Teste verschiedene Entspannungsmethoden und lege Dich dann aber erst einmal auf eine Technik fest. Denn auch der Entspannungsmuskel muss trainiert werden!  So wirst Du nach kurzer Zeit mit der Wiederholung der gleichen Entspannungsmethode intensivere Ergebnisse erlangen. Später, wenn Du etwas erfahrender bist, spricht natürlich nichts dagegen verschiedene Techniken zu praktizieren oder sogar zu kombinieren.

Vielleicht hat Dir die Beschreibung ja schon ein bisschen geholfen um Dich eher bei der einen oder anderen Methode zu sehen. Aber vielleicht möchtest du es dennoch austesten?

Kostenlose Audio-Anleitungen

Ich habe Dir hierfür Audio-Anleitungen aufgenommen, die Dich durch die eine Version der Progressiven Muskelentspannung oder durch das Autogene Training leiten.

Hier kannst Du ganz unverbindlich und kostenlos die beiden Entspannungsmethoden testen!

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Ich wünsche Dir viel Spaß beim Üben!

Deine Jule

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